KünstlerInnen Netzwerk Kultur und Inklusion

 

Wir sind ein Netzwerk von KünstlerInnen und KreativtherapeutInnen in Köln, die über langjährige Erfahrungen im Feld der inklusiven künstlerischen Arbeit verfügen.

Ungewöhnliches Denken und experimentelle Arbeitsformen stehen für die leitende Idee des Netzwerks, das sich als ästhetischer Forschungsraum und Ort menschlicher Vielfalt versteht.

 

 Unser Ziel ist es über unsere Projektarbeit:

  • Allen Menschen Teilhabemöglichkeiten an Kunst und Kultur zu öffnen und hierfür entscheidende Hilfestellungen zu leisten.
  • Andersartigen Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeiten Raum zu geben und kreative Potentiale und Ressourcen für und mit Menschen egal welcher Herkunft, Religion, Nationalität, Geschlecht (ob mit oder ohne Behinderung) sichtbar zu machen.
  • Geeignete künstlerische Methoden und Herangehensweisen zu entwickeln, um allen Interessierten die Teilnahme an künstlerischen Angeboten zu ermöglichen.
  • KünstlerInnen mit und ohne Behinderung zur Zusammenarbeit in gemeinsamen künstlerischen Projekten anzuregen (Beispielhaft siehe:  https://weltraumpubertaet.com / Kunsthaus Alte Muehle).
  • Austausch zu fördern, Netzwerke zu bilden oder Netzwerken beizutreten, um gesellschaftliche Inklusion und den Respekt für Andersartigkeit zu fördern, u.a.:

 

Bei Interesse an Weiterbildungen, Projektangeboten oder Beratungsbedarf im Hinblick auf die Durchführung inklusiver künstlerischer Angebote, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

 

Kontakt:

Ansprechpartnerin: Sisko Zielbauer

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Exkurs

„Wir sind daran gewöhnt, uns in Mustern und Routinen zu bewegen und abweichende Impulse zu übergehen. Das beeinflusst uns darin, wie wir die Welt wahrnehmen und wie offen oder verschlossen unser Denken und Handeln ist.

Ordnungen, die nicht auf Ökonomie und Anpassung begründet sind erscheinen uns fremd. Veränderungen, die Unbekanntes hervorbringen, irritieren uns genau so wie Abweichungen von der Norm.

Im künstlerischen Akt entsteht eine andere Art der Interaktion mit der Welt. Was richtig oder schön ist, ist dabei nicht festgeschrieben und abgesichert, sondern entsteht immer erst im jeweiligen Kontext. Persönliches und Universelles sind dabei eng verknüpft. Wir erfahren eigene Wege zu gehen und originäre Lösungen zu finden. Im Experiment mit dem Material, werden wir zu taktilen Forschern, Pionieren und Entdeckern neuer Möglichkeiten.

Aus einer künstlerischen Perspektive heraus hat jeder Mensch dieses Potential, lernt indem er spielt, gestaltet indem er verändert und etwas ausprobiert.

Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ein anderes Welterleben haben und einer ganz eigenen inneren Ordnung folgen, haben häufig besondere Fähigkeiten sich sehr unmittelbar auf unterschiedliche Form-Prozesse einzulassen. Künstlerische Werke oder „Spuren“ die so entstehen lassen oftmals eine besondere Intensität und Eigenständigkeit spüren.“ (Monica Pantel, Künstlerin)